Warum es keine einfache Zahl gibt
„App“ kann alles sein: ein Formular mit Login, ein Kundenportal, ein Buchungssystem oder ein komplettes CRM. Deshalb ist jede pauschale Zahl im Netz entweder zu hoch oder zu niedrig für dein Projekt. Was hilft, ist zu verstehen, woraus der Preis entsteht, dann kannst du selbst steuern, wie groß die erste Version wird.
Die fünf Kostenfaktoren
1. Funktionen und Bildschirme
Jede Funktion ist ein Ablauf mit Normalfall und Sonderfällen: Was passiert, wenn ein Feld leer bleibt, wenn zwei Personen gleichzeitig arbeiten, wenn das Internet weg ist? Je mehr Abläufe, desto mehr Entwicklung und Test. Die wichtigste Frage im Erstgespräch lautet deshalb: Was muss die erste Version können, und was kann warten?
2. Benutzer und Rechte
Ein einzelner Nutzer ist einfach. Ein Team mit Rollen, bei dem die Chefin alles sieht, der Mitarbeiter nur seine Aufgaben und der Kunde nur seinen Auftrag, braucht ein Rechtesystem. Das ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug und einem System wie dem CRM, das ich für printive.de entwickelt habe.
3. Schnittstellen
Soll die App mit deiner Website, deiner Buchhaltung, einem Zahlungsanbieter oder E-Mail sprechen? Jede Anbindung ist eigener Aufwand, spart aber später Handarbeit. Beim CRM von printive.de landen Anfragen von der Website automatisch im Lead-Board, das ersetzt tägliches Abtippen.
4. Plattform: Web-App oder App Store
Eine Web-App läuft im Browser, auf jedem Gerät, ohne Installation und ohne Store-Freigabe. Das ist für die meisten Betriebe die beste erste Version. Eine App für App Store und Google Play lohnt sich, wenn Push-Nachrichten, Offline-Nutzung oder Kamera und GPS gebraucht werden. Ich entwickle beide plattformübergreifend, damit iOS und Android aus einer Basis entstehen.
5. Betrieb und Weiterentwicklung
Nach dem Start braucht eine App Hosting, Updates und gelegentlich neue Funktionen. Plane dafür einen festen monatlichen Betrag ein. Das ist günstiger als eine App, die nach einem Jahr nicht mehr läuft, weil niemand sie gepflegt hat.
So hältst du die erste Version bezahlbar
- Ein Problem lösen, nicht zehn. Die erste Version ersetzt genau den Ablauf, der heute am meisten Zeit kostet.
- Klick-Prototyp vor der Entwicklung. Ein klickbarer Entwurf zeigt, ob der Ablauf passt, bevor Code entsteht. Änderungen sind hier günstig, später teuer.
- Web-App zuerst. Store-Apps kommen, wenn der Bedarf bewiesen ist.
- In Etappen bauen. Du bekommst früh eine nutzbare Version und entscheidest mit, was als Nächstes kommt.
- Bestehendes nutzen. Für Zahlung, E-Mail oder Terminbuchung gibt es fertige Dienste, die ich anbinde, statt sie neu zu bauen.
Beispiel aus der Praxis: CRM für eine Druckerei
printive.de hatte Anfragen über Website, E-Mail und WhatsApp, die von Hand nachgehalten wurden. Die erste Version des CRM konnte genau das: Anfragen sammeln, in Phasen schieben, Aufgaben verteilen. Benutzerrollen, Workflows, Rabattcodes, Auswertung und die Website-Anbindung kamen in Etappen dazu. So entstand ein System, das heute den ganzen Betrieb trägt, ohne dass am Anfang alles auf einmal bezahlt werden musste. Zur Fallstudie
Was eine App bei wedelsdesign kostet
Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommst du einen Festpreis für die erste Version mit klarem Funktionsumfang und Zeitplan, dazu ein Angebot für Betreuung und Weiterentwicklung. Quellcode, Hosting und Store-Konten laufen auf deinen Namen. Mehr auf der Seite App entwickeln lassen.